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       Donauhalle Ulm 1986      Haus der Begegnung 1992                   München                              CD erschienen in 2006

 

Musik

Die chinesische Musiktradition zählt zu den ältesten der Welt.  Gemeinsam mit Dichtung und Tanz diente die Musik ursprünglich kultischen Zwecken - einerseits zur Beherrschung der Kulturgewalten als auch zur Harmonie zwischen Mensch und Kosmos. Die traditionellen Instrumente wie z.B. die chinesische Harfe - Guzhen - oder chinesische Violine - Erhu - haben sich bis heute kaum verändert. Das Buch der Lieder (1000 - 600 v. Chr) ist eine der ältesten Liedsammlungen, dem großen Lehrer Konfuzius (551-479 v. Chr) wird eines der ältesten Werke Chinas zugeschrieben:“ Einsame Orchidee“. Laut Konfuzius verhalf Musik zu kosmischer Harmonie und sittlicher Vervollkommnung.

Man sagt, die alten chinesischen Melodien sind oft über 2000 Jahre alt und wurden ursprünglich nur mündlich bzw. über das Hören weitergegeben. Meist liegt ein Text oder ein Gedicht zugrunde, das dem Hörer die Empfindung für die Natur und somit für das TAO  nahe bringen möchte.

Guzhen

die chinesische Harfe, entspricht von ihrer Spielart in etwa der europäischen Zither. Sie existiert seit der Zhien-Dynastie(ca 221-206 v. Chr). Es gab sie ursprünglich in verschiedenen Grössen mit unterschiedlicher Saitenanzahl – 5, 13, 16 oder 18 Saiten. Heute sind meist 21 Saiten üblich, pentatonisch in Dur gestimmt auf einer Skala in D. Der Klangkörper ist aus dem Holz des Dryandrabaumes gebaut. Die Guzhen ist das zentrale Instrument der chinesischen Musik und findet mit ihrem charakteristischen Silberklang sowohl als Begleit- als auch als Soloinstrument Verwendung.

  

Chiow Ching Shih

studierte im Rahmen ihrer umfassenden künstlerischen Ausbildung in Taiwan chinesische Harfe u.a. bei dem Komponisten Lau. In den 90iger Jahren war sie eine der ersten chinesischen Künstlerinnen, die in Deutschland Begegnungskonzerte mit chinesischer Musik und europäischen Musikern organisierte.

Konzerttätigkeit im Süddeutschen Raum u.a. bei Veranstaltungen der Kulturvertretung Taiwans in München, in Starnberg, außerdem im Museum Villa Rot (Burgrieden), Stadthaus Ulm. Musikalische Umrahmungen bei Vernissagen und eigenen Ausstellungen.

 

Aktuell:

1) Duoprogramm: Guzhen und Violoncello zusammen mit Ihrem Mann Hartmut Premendra Mayer (Komposition/Violoncello)

2) "Möge der Frühling für immer bleiben"  Chinesische Klassik, Volksmelodien und Liebeslieder - Arrangements für Guzhen, Gitarre und Cello zusammen mit Tindaro Addamo (Gitarre) und Hartmut Premendra Mayer (Violoncello)